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Beratung

Serviceprozesse optimieren

Am Ende steht ein Servicekatalog, der sagt, welche Leistung in welcher Güte zugesagt ist — und ein Satz Prozesse, der diese Zusage im Alltag einlösbar macht. Beides in einer Sprache, die Ihre Mitarbeitenden und Ihre Kunden verstehen.

Warum „best effort“ der teuerste Servicestandard ist

Kunden erwarten im Zweifel den besten Service, den sie sich an diesem Tag vorstellen können. Mitarbeitende liefern den besten Service, den sie unter den gegebenen Rahmenbedingungen leisten können. Passt beides zusammen, ist der Kunde zufrieden. In der Realität kennen die Mitarbeitenden den zugesagten Anspruch oft nicht, und die Kunden wissen nicht, welche Leistung ihnen überhaupt zusteht.

Hinweis

Immer wieder sehen wir Servicekataloge, in denen steht, der Service sei „best effort“ zu erbringen. Dass der Kunde sich mittelfristig über zu langsamen Service beschwert, ist damit verabredet — nur weiß es noch niemand.

Der erste Schritt ist deshalb kein Prozessdiagramm, sondern eine Festlegung: Was heißt Reaktionszeit, was Bearbeitungszeit, was Lösungszeit — und in welcher Kategorie und Dringlichkeit gilt welches Zeitfenster?

ServicestandardServiceversprechen und Servicevereinbarung (SLA)
Richtet sich anIhre MitarbeitendenIhre Kunden und Anwender
BeantwortetWas muss ich leisten, und bis wann?Was darf ich erwarten, und bis wann?
FormulierungRichtlinie, messbarZusage, verständlich
Fehlt es, passiertjeder entscheidet für sichdie Erwartung setzt sich selbst — meist zu hoch

Erst wenn beides steht, lohnt sich aktives Servicemarketing: Ihre Kunden erfahren, welche Leistung sie in welcher Qualität bekommen, und Ihr Team muss nicht mehr im Einzelfall verhandeln.

Was Sie in der Hand haben

#01

Servicekatalog mit Servicestandards

Leistungen, Zeitfenster, Kategorien und Dringlichkeiten — abgestimmt und in einer Fassung, die beide Seiten lesen können.

#02

Beschriebene Kernprozesse

Störung, Anfrage und Änderung: wer übernimmt, wann eskaliert wird, wo ein Ticket hingeht und wann es zu ist.

#03

Rollen für 1st und 2nd Level

Wer welche Entscheidung treffen darf — und welche Routineaufgaben der Tag verlangt, unabhängig vom Ticketaufkommen.

#04

Anschluss ans Werkzeug

Die Festlegungen so hinterlegt, dass Ihr Ticketsystem sie trägt: Kategorien, Eskalation, Kennzahlen.

Zehn Fragen zu Ihrem Servicedesk

Bevor Sie ein Projekt aufsetzen: Unser Selbsttest stellt zehn Fragen und braucht keine zehn Minuten. Sie bekommen eine erste Einordnung, ob Ihr Problem im Katalog, im Prozess oder im Werkzeug liegt.

Zum Selbsttest

Was danach dazugehört

Serviceprozesse sind selten der einzige Handgriff. Diese drei bauen unmittelbar darauf auf:

Servicebetriebshandbuch

Die Festlegungen an einer Stelle, für alle nachlesbar.

Zum Servicebetriebshandbuch →

Kommunikationsleitfaden

Wie am Telefon, per Mail und im Chat formuliert wird.

Zum Kommunikationsleitfaden →

Servicekennzahlen und Steuerung

Woran Sie täglich sehen, ob die Prozesse tragen.

Zu den Servicekennzahlen →

In Ihrer Branche

Software- und Systemhäuser

Der Servicekatalog trennt, was im Wartungsvertrag steckt und was berechenbare Leistung ist. Das entschärft die meisten Eskalationen.

Software- und Systemhäuser →

Maschinen- und Anlagenbau

Zwischen Hotline, Ersatzteil und Technikereinsatz entscheiden Zeitfenster über Stillstand. Die Festlegung gehört vor die Tourenplanung.

Maschinen- und Anlagenbau →

Gebäudetechnik

Kunden sind bereit, für guten Service zu zahlen. Ein Wartungsvertrag / Servicevertrag gibt Sicherheit.

Gebäudetechnik →

Interne Serviceabteilungen

Ohne Vertrag gibt es keine natürliche Grenze. Der Servicekatalog ist hier das einzige Mittel gegen unbegrenzte Erwartung.

Interne Serviceabteilungen →

Davor und danach

Service Audit

Der vorgelagerte Schritt, wenn Sie noch nicht wissen, wo es klemmt. Bestandsaufnahme mit Reifegradbewertung.

Zum Service Audit →

Training für Serviceteams

Ein Prozess wird erst zur Routine, wenn ihn alle können. Die Befähigung läuft über unsere Trainings.

Zu den Trainings →
Sehr angenehm empfinde ich, dass hier nicht mit Nachdruck Beratertage verkauft werden, sondern ausschließlich der Bedarf die nächsten Schritte leitet. Als wesentlichen Meilenstein habe ich die Fertigstellung unseres Service- und Kommunikationsleitfadens empfunden … Mehr lesen Weniger anzeigen
Nachdem wir unsere vier Markenwerte Service, Kompetenz, Tradition und Vertrauen definiert hatten, war die Frage, wie wir das in die tägliche Arbeit übersetzen sollen. Schnell war klar, dass wir dafür externe Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Bei einer Recherche im Internet sind wir dann auf die Seite von marillabax gestoßen, die genau unseren Anspruch widergespiegelt hat. Bei dem ersten Gespräch hat es „gefunkt“. Inzwischen liegt ein Jahr gemeinsame harte Arbeit in Sachen Serviceimprovement hinter uns. Es ist nicht immer einfach, wenn ein Finger in die Wunden gelegt wird, aber der Fortschritt ist bemerkenswert. Frau Bax und ihr Team geben uns ein Feedback, gemeinsam erarbeiten wir die nächsten Schritte und wir besprechen die erledigten Hausaufgaben. Sehr angenehm empfinde ich, dass hier nicht mit Nachdruck Beratertage verkauft werden, sondern ausschließlich der Bedarf die nächsten Schritte leitet. Als wesentlichen Meilenstein habe ich die Fertigstellung unseres Service- und Kommunikationsleitfadens empfunden. Die Mitarbeiter haben nun etwas konkretes an/in der Hand, wie wir uns bei Oranier kundenorientierte Kommunikation vorstellen. Wir sind wegen der operativen Tagesarbeit, die uns natürlich stark beschäftigt, nach einem Jahr noch nicht am Ende, aber der Erfolg ist bereits deutlich spürbar – bei unseren Mitarbeitern, aber auch bei unseren Kunden!
Nikolaus Fleischhacker – Service Improvement für die beiden Kundenservice-Teams, Geschäftsführer · Oranier Unternehmensgruppe, Haiger

Wenn Sie wissen wollen, ob Ihr Servicekatalog trägt: Ein Vorgespräch dauert dreißig Minuten und kostet nichts.

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