„Ich zeige Ihnen mal schnell, wie das geht, ist doch ganz einfach!“
Das Gerät steht, der Anschluss ist geprüft, alles läuft. Jetzt stehen sechs Leute um Sie herum und wollen wissen, wie sie damit arbeiten. Sie kennen die Anlage besser als jeder andere im Raum — und genau das macht es schwer: Was für Sie selbstverständlich ist, hören die anderen zum ersten Mal.
Zwei Wochen später kommen die Anrufe zu Fragen, die in der Einweisung eigentlich beantwortet waren. Nicht, weil zu wenig gesagt wurde, sondern weil zu viel auf einmal gesagt wurde — in der Reihenfolge der Technik statt in der Reihenfolge des Arbeitstags, den die Leute vor sich haben.
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Die Einweisung am neuen Gerät
Sie sollen in einer halben Stunde weitergeben, was Sie über Jahre gelernt haben. Und merken irgendwann, dass Sie die ganze Zeit zur Maschine gesprochen haben statt zu den Menschen davor.
Die eigene Leistung erklären
Was habe ich gemacht, was ist mir aufgefallen, was steht am Ende inhaltlich auf der Rechnung, und wann komme ich wieder? Vier Fragen, die der Kunde beantwortet haben will — und die kaum jemand je geübt hat.
Die Schulung, die zu schnell ist
Sie gliedern nach der Technik: erst das System, dann die Module, dann die Bedienung. Ihr Publikum braucht es andersherum — erst der eigene Handgriff, dann die Technik dahinter.
Besonders der zweite Punkt kostet mehr, als er sichtbar macht. Wer gute Arbeit leistet, sie aber nicht erklären kann, überlässt die Bewertung dem Zufall: Der Kunde sieht die Stunden auf der Rechnung, nicht die Entscheidung, die dahinter steckte. Rückfragen zur Rechnung sind deshalb selten ein kaufmännisches Problem — sie sind fast immer ein Kommunikationsproblem am Ende des Einsatzes.
Das ist kein Rhetorikproblem und keine Frage des Talents. Es ist ein Übersetzungsproblem — von Fachwissen in die Sprache derer, die damit arbeiten sollen. Übersetzen lässt sich üben.
Wenn Sie vor einer Gruppe mit mehr als zwei Personen schnell unsicher werden, ist dieses Training richtig. In zwei Tagen verbessern Sie Ihren Auftritt vor Gruppen und bei Präsentationen und gewinnen Sicherheit, wenn es darum geht, andere zu informieren oder zu überzeugen.
Gemeinsam mit dem Trainer lösen Sie Hemmungen und erarbeiten, mit welchen Mitteln Sie sich entspannen können, wenn es wieder darauf ankommt.
Was Sie trainieren
#01
Authentischer Auftritt
Wirken, ohne eine Rolle zu spielen — als Fachperson, die weiß, wovon sie spricht.
#02
Touch, turn, talk
Das Prinzip für den sicheren Umgang mit Folie, Objekt und Publikum.
#03
Rhetorik-Handwerk
Aufbau, Betonung, Pause — die Mittel, die am schnellsten wirken.
#04
Komplexität vereinfachen
Technisch anspruchsvolle Sachverhalte so erklären, dass Kunden und Kollegen folgen können.
Für wen
Servicetechnikerinnen, Servicetechniker und Projektmitarbeitende, die Ergebnisse vorstellen, Schulungen geben oder in Projektrunden bestehen müssen.
In Ihrer Branche
Software- und Systemhäuser
Projektmitarbeitende, die Zwischenstände und Abnahmen vor Kundenrunden vertreten.
Software- und Systemhäuser →Maschinen- und Anlagenbau
Servicetechniker, die Einweisungen und Schulungen an der Anlage geben.
Maschinen- und Anlagenbau →Ihre Trainer für dieses Thema
„Hinter jedem Ticket spricht ein Mensch. Wer ihm wertschätzend begegnet, hat das Gespräch schon halb gewonnen.“
„Service kann auch ohne Stress funktionieren“
Nur als Inhouse-Format
Dieses Training läuft derzeit ausschließlich firmenintern — Inhalte, Fallbeispiele und Übungen werden auf Ihr Team und Ihre typischen Servicefälle zugeschnitten. Termin und Ort nach Vereinbarung.
Im Inhouse-Format üben wir an Ihren echten Anlässen — Abnahme, Einweisung, Projektrunde.